Blockchain-Strategie der EU

Blockchain-Strategie der EU

Die Europäische Union gilt zu Recht als Trendsetter auf dem Gebiet der Blockchain-Technologien und wird zum Zentrum für viele Plattformen und Unternehmen. Die Bildung und Umsetzung der Blockchain-Strategie in der EU hat neue Horizonte eröffnet: Einzelpersonen und juristische Personen können sich gegenseitig abstimmen und Daten ohne Dritte erfassen. Tatsächlich sind Blockchain-Strategien im Gesundheitswesen bereits weit verbreitet, um Patienteninformationen zu speichern. Durch den Aufbau von Vertrauen in die Speicherung von Daten auf eine Weise, die zuvor nicht möglich war, hat die Blockchain das Potenzial, die Art und Weise zu revolutionieren, wie wir Daten bereitstellen und Zahlungen über das Internet tätigen.

Die EU-Kommission arbeitet an der Entwicklung einer Strategie, die auf 5 Hauptprinzipien basiert. In der Europäischen Union gibt es einen sogenannten „Goldstandard“ für die Blockchain-Technologie, der die EU-Werte in seine gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen einbezieht.

Dieser „Goldstandard“ umfasst Folgendes:

  • Ökologischer Ansatz: Blockchain-Technologien sollen keine schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt haben und energieeffizient sein.
  • Datensicherheit: Blockchain-Technologien müssen immer die strengen EU-Datenschutz- und Datenschutzgesetze einhalten, um zu vermeiden, dass Informationen durchsickern und ohne Erlaubnis zum Nutzen Dritter verwendet werden.
  • Digitale Identität: Blockchain-Technologien müssen die digitalen Identitätssysteme der EU respektieren und kontinuierlich verbessern. Dies betrifft in erster Linie die Sicherstellung der Kompatibilität mit Regeln für elektronische Signaturen und die Unterstützung dezentraler Identitätsstrukturen.
  • Cyber-Sicherheit: Blockchain-Technologien müssen die Sicherheit der Benutzer gewährleisten, indem sie ein Höchstmaß an Cyber-Sicherheit herstellen und aufrechterhalten.
  • Vielfältige Interoperabilität: Eine Blockchain muss in der Lage sein, Systeme aus beliebigen heterogen verteilten Komponenten auf Basis einheitlicher Schnittstellen oder Protokolle zu erstellen und diese mit bestehenden Standards in der Außenwelt zu verbinden.

Bestandteile der Blockchain-Strategie der Europäischen Kommission

Die europäischen Behörden unterstützen Innovationen, die neue rechtliche, regulatorische und finanzielle Bedingungen schaffen, die für Blockchain günstig sind. Die wichtigsten Bestandteile der Strategie sind:

  • Schaffung einer paneuropäischen Blockchain öffentlicher Dienste: Der öffentliche Bereich der EU spielt eine große Rolle in der Blockchain und entwickelt seine Ökosysteminfrastruktur. Es wird bald eine direkte Interaktion mit privaten Plattformen beinhalten. Die European Blockchain Partnership erweckt diese Vision Schritt für Schritt zum Leben. Dies ist ein gemeinsames Projekt aller EU-Mitgliedsstaaten, Norwegens, Liechtensteins und der Europäischen Kommission.
  • Nachhaltige Entwicklung: Die EU unterstützt nachdrücklich die Anwendung der Blockchain-Technologie zur Förderung einer grünen Wirtschaftsentwicklung, zur Bekämpfung des Klimawandels und zum EU Green New Deal.
  • Erhöhung der Forschungs- und Innovationsförderung: Die Europäische Union fördert Blockchain-Forschung und -Innovation durch verschiedene Stipendien und Förderprogramme. Diese Mittel werden im Rahmen des Programms „Horizont“ bereitgestellt: Im Rahmen des Programms „Horizont 2020“ hat die Verwaltung rund 180 Millionen Euro an Zuschüssen ausgegeben. Den folgenden Programmen wird voraussichtlich ein erhebliches Budget für zusätzliche Zuschüsse zugewiesen. Zu den Finanzierungsbereichen gehören Investitionen in Start-ups und neue Projekte durch künstliche Intelligenz und Investmentfonds, die die Gründung von Risikokapitalfonds fördern, die sich auf KI- und Blockchain-Startups konzentrieren, sowie Risikokapitalfonds in der Frühphase.
  • Rechtsklarheit gewährleisten: Die Europäische Kommission erkennt die Bedeutung rechtlicher Transparenz und regulatorischer Klarheit in Teilsektoren im Zusammenhang mit Blockchain-basierten Anwendungen an. Heute entwickelt sie einen innovativen Rechtsrahmen im Bereich Digital Assets (also Tokenisierung) und Smart Contracts, die Verbraucher schützen und Rechtsfragen für Unternehmen klären. Die Kommission befürwortet nachdrücklich einen gesamteuropäischen Ansatz und bemüht sich, eine rechtliche und regulatorische Fragmentierung zu vermeiden. Es ist bemerkenswert, dass kürzlich ein Vorschlag veröffentlicht wurde, um Kryptowährungen zu regulieren, die Gesetzgebung zur Bekämpfung der Geldwäsche für virtuelle Vermögenswerte zu überarbeiten und eine europaweite Regulierungs-Sandbox für die neuesten Blockchain-Lösungen zu erklären. Der Hauptzweck dieser Implementierungen bestand darin, mehr Investitionen anzuziehen und den Schutz der Marktteilnehmer zu stärken.
  • Engagement mit allen Marktteilnehmern: Die Kommission beabsichtigt, mit dem Privatsektor und der Industriegemeinschaft in erster Linie über zwei Institutionen in Kontakt zu treten:
  1. Die International Association of Trusted Blockchain Applications, die die Möglichkeit vielfältiger Wechselwirkungen zwischen Blockchain-Technologie und Governance fördert und als Vermittler zwischen Regierungen und internationalen Strukturen agiert.

Das vom EU-Parlament finanzierte Europäische Observatorium und Blockchain-Forum ist ein Projekt im Testmodus, das darauf abzielt, Erfahrungen zu sammeln, um Brancheninitiativen und -bewegungen auf der ganzen Welt zu identifizieren und zu überwachen, was zur Schaffung eines vollständigen, öffentlichen Blockchain-Datenbanksystems führt, das anwendbar ist zu Ökosystemen, gemäß der Blockchain-Strategie in der EU.

Sie können auch neue Angebote in den Kategorien „Vorratsgesellschaften“, „Banken zum Verkauf“ und „Lizenzen zum Verkauf“ sehen.

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